„Es ist normal verschieden zu sein“!

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So verstehen wir Inklusion und verbinden damit die Wertschätzung von Vielfalt und die Stärkung von Teilhabemöglichkeiten in unserer Gesellschaft. Inklusion ist mehr als die Konzentration auf einzelne Bevölkerungsgruppen. Kontaktkunst öffnet seine Türen und Räume für die Begegnung von Menschen, die im Alltag wenig oder gar keine Berührungspunkte haben, für Menschen aus den unterschiedlichsten sozialen, kulturellen und religiösen Milieus, der verschiedenen Altersgruppen und gesellschaftlichen Positionen.

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Kunst verfügt über eine ganz eigene Sprache, die jedem Menschen zugänglich ist. Das künstlerische Arbeiten in Tanz, Musik und Malerei fördert den Einsatz aller Sinne und mobilisiert die eigenen kreativen und schöpferischen Kräfte.

Jenseits von gewohnten Denkmustern, geführt  durch die Imagination, entstehen neue und überraschende Erfahrungen und Perspektiven.
Und als sichtbares Zeichen erstaunliche künstlerische Objekte und Werke…

Unsere Ziele:

  • Menschen der unterschiedlichsten sozialen, kulturellen und religiösen Milieus, Altersgruppen und gesellschaftlichen Positionen miteinander in Kontakt und in einen Dialog zu bringen.

  • Das Thema Inklusion in der Freiburger Öffentlichkeit präsenter zu machen und voran zu bringen.

  • Die Entwicklung und Darbietung einer Performance als Zeichen der künstlerischen Auseinandersetzung mit multiplikatorischer Wirkung.

  • Die Förderung von sozialer und kultureller Teilhabe der Menschen, die am Projekt beteiligt sind.

  • Konkrete Folgemaßnahmen und Projekte, die im Anschluss an das Projekt in den Lebens- und Alltagswelten der Teilnehmenden umgesetzt werden können.

Der Weg zum Ziel

Das Projekt Kontaktkunst will gesellschaftlichen Wandel anstoßen: Es verbindet Kunst mit dem Themenfeld Inklusion und nutzt das vielversprechende Potential, das sich aus der wechselseitigen Beziehung von ästhetischen und sozialen Prozesse ergibt  für die Entwicklung von innovativen Perspektiven und wirksamen Maßnahmen:

 
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Die Umsetzung

Prozessverlauf in 2 Phasen

1. Die künstlerische Phase

Dauer: 12 Monate mit wöchentlichen Proben, Workshops und Intensivwochenenden

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Unter der Anleitung von professionellen Künstlerinnen und Künstlern aus den Sparten Tanz, Musik und Bildender Kunst werden die max. 50 Teilnehmenden aufgeteilt in drei Gruppen zunächst in die verschiedenen Kunstformen eingeführt. Alle Arbeitsschritte sind so aufbereitet, dass sie ohne Vorerfahrungen leicht vollzogen werden können.

Improvisierend und experimentierend entsteht das choreographische, rhythmische und malerische Material, aus dem sich unter professioneller Regieführung die Performance allmählich entwickelt.

Die Erfahrungen und Perspektiven der Teilnehmenden werden im künstlerischen Zusammenwirken sichtbar und sind fester Bestandteil der künstlerischen Arbeit.

Den Höhepunkt und Abschluss der künstlerischen Phase bilden die Aufführungen der Performance im öffentlichen Raum:

Premiere 17. Mai 2019, E-Werk Freiburg, großer Saal

2. Transferphase

Dauer: 2 Monate – 14-tägige Workshops „Brückenschlag“

Unter professioneller pädagogischer Anleitung und Moderation erfolgt die Reflexion des künstlerischen Prozesses und der entstandenen Werke Die Erfahrungen und Eindrücke aus der künstlerischen Phase werden in Worte gefasst und übersetzt in konkrete Folgeprojekte und Aktionen mit kleineren Formaten. Die Umsetzung dieser Ideen erfolgt schrittweise in den Lebens- und Arbeitswelten und entfaltet so Wirkungen über das Projekt hinaus mitten hinein in die Freiburger Gesellschaft.

Dokumentarische Begleitung

Das Projekt wird durch alle Phasen dokumentarisch begleitet. Nach der Aufbereitung des Bild- und Tonmaterials wird diese Dokumentation im Rahmen einer Ausstellung und auf dieser Website mit Clips für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht…